Südsee-Teil1

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DatumOrt
29.3.-30.3.Anreise Santiago de Chile, Chile
31.1.Valparaiso, Chile
1.4.Seetag
2.4.Robinson Crusoe Insel, Chile
3.4.Alexander Selkirk Insel, Chile
4.4.-7.4.Seetage
8.4.Osterinseln, Chile
9.4.Osterinseln, Chile
10.4.-12.4.Seetage
13.4.Adamstown, Pitcairn Inseln
14.4.Seetag statt Adamstown, Pitcairn Inseln
15.4.-17.4.Seetage
18.4.Nuku Hiva, Marquesas Inselns, franz. Polynesien
19.4.Hiva Oa & Tahuata, Marquesas Inseln, franz. Polynesien
20.4.Fatu Iva, Marquesas Inseln, franz. Polynesien
21.4.Seetag
22.4.Rangiroa, Tuamotu Archipel, franz. Polynesien
23.4.Tahiti (Papeete), Gesellschaftsinseln, franz. Polynesien

29.-30.3. Anreise, Santiago de Chile

Koffer für 91 Nächte sind gepackt. Flug von Wien nach Madrid. Nachtflug nach Santiago de Chile. Koffer sind mitgekommen. Leider auch der Regen von Wien. Im Mercado Central Fisch gegessen. Besichtigung des Zentrums fiel sehr kurz aus. Am frühen Abend wurde es schön und wir machten einen Rundgang um unser Hotel. Das Viertel heißt „El Golf“. Banken, Apartments, alte Villen, Hotels und viele Lokale. Gute Mischung und interessante Architektur.

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31.3. Valparaiso, Einschiffung

Heute scheint wieder die Sonne. Sonnenaufgang erst um 8 Uhr. Bis dahin war es ganz finster. Gestern gab es auf den Bergen rund um Santiago den ersten Schnee. Fahrt nach Valparaiso auch durch das Casablanca-Tal, das wir noch vom vorigen Jahr kennen. Schon einige nette Leute kennengelernt. Einchecken und Kabine beziehen. Ein letzter Blick auf Schnee. Am Abend geht es endlich los. Das war der Plan. Wegen verspäteter Beladung und Betankung geht es erst morgen früh los. Daher zum Eingewöhnen eine ruhige Nacht.

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1.4. Seetag

seit 10:30 sind wir unterwegs. Sonnenschein und eine ziemliche Schaukelei. Wir sind relativ flott unterwegs, um die Verspätung aufzuholen.

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2.4. Robinson Crusoe Insel

Es ist 07:30. Stockfinster. Die Schaukelei ( ca 5m Wellen von links vorne) hat über Nacht aufgehört. Der Jet-Lag wird besser. Heute ziemlich dichtes Programm. Vormittag Spaziergang durch die einzige Siedlung (ca. 1000 Einwohner, die von Hummerfang und etwas Tourismus leben, heute war auch das Versorgungsschiff da, das alle 14 Tage kommt). Am Nachmittag Wanderung mit Schwerpunkt Botanik ( der Botaniker an Bord ist ein Wiener). Danach „Piratenparty“ am Strand mit Pisco Sour, Fisch-Barbecue und lokaler Musik.

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After-Hike-Party

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3.4. Alexander Selkirk Insel

Die zwei besuchten Inseln und Santa Clara gehören zu den Juan Fernández-Inseln, benannt nach Ihrem Entdecker. Umbenannt wurden sie 1966 aus Marketing-Gründen. 1704 weigerte sich Alexander Selkirk auf einer Expeditionsreise, weiter auf dem Schiff zu bleiben, da es in einem sehr schlechten Zustand sei (es sank auch bald danach). Er wurde auf der Robinson-Crusoe Insel ausgesetzt und lebte dort ganz allein 4 Jahre. Seine Geschichte soll Daniel Defoe zu seinem Roman „Robonson Crusoe“ inspiriert haben.
Die Inseln sind heute ein Biosphärenpark.
Heute Zodiac-Tour , da ein Betreten nicht erlaubt ist.

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Zodiac-Cruise

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4.4.-7.4. Seetage

2800 km. Göteborg-Sizilien, Wien-Málaga.
4.April.
Die ersten Geburtstagsgrüsse trudeln ein. vielen Dank dafür. Morgengymnastik, um die chilenische Biskuitroulade (statt Marmelade mit Karamell gefüllt) vom Vorabend etwas auszugleichen. Interessante Vorträge und am Abend ein ausgezeichnetes Dinner zu Beginn eines neuen Jahrzehnt.
5.April.
Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Archäologischer Vortrag über die Osterinseln, einer über Tektonik, Vulkane und Atolle sowie einer über die Töne der Meere. Wir sind nicht auf direktem Weg zu den Osterinseln unterwegs. Zuerst westlich, dann Schwenk auf Nordwest, um einen herunterfallenden Satelliten von Musk auszuweichen (kein Scherz)
6.April.
Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Alle Smartphones und Tablets haben wegen chilenischer Winterzeit automatisch um eine Stunde zurückgestellt. Daher haben wir die Morgengymnastik verpasst, die Trainerin aber auch. Vortrag über „Island Biographie“ , Kochvorführung eines Porcini-Risotto und am Nachmittag Vortrag über Wale.
7.April.
Letzter Seetag vor den Osterinseln. Seit gestern Mittag 4 Meter Wellen im Abstand von 14 Sekunden von der Seite. Im Bett ist es ein leichtes links/rechts-Schaukeln. Heute Vorträge über James Cook, die Osterinseln und ein Navigationsworkshop. Ankunft auf den Osterinseln um ca 16 Uhr. Immigration wird gemacht, daher können wir morgen schon in der Früh auf die Insel. Leider werden wir mit leichtem Regen empfangen, daher der erste Blick auf Land sehr grau in grau.

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8.4. Osterinseln (Rapa Nui)

Ganz in der Früh noch einige Regenschauer. Dann wird es immer besser. Besuch von drei Moai-Plattformen und des Steinbruches. Es waren die ersten Siedler, die den Kult mit den Figuren entwickelten. Über die Zeit wuchs die Größe von 50 cm bis weit über 10 Meter. Unter den Figuren in den Fundamenten wurden die Toten begraben. Von den über 1000 Figuren sind ca 400 noch im Steinbruch in den verschiedensten Bearbeitungsstufen und viele umgestürzte auf dem Weg zum Bestimmungsort.
Die Geschichte der Osterinseln ist noch ziemlich im Dunkeln, basiert auf Legenden. Die Schrift konnte nicht entziffert werden.
Derzeit leben hier ca. 10000 Nachkommen und ca 2000 vom chilenischen Festland.
Am frühen Abend kommt eine Musik- und Tanzgruppe an Bord.

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Rapa-Nui Folklore

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9.4. Osterinseln

Heute gehen wir getrennte Wege. Grete macht einen Ausflug mit 2 historischen Stätten (Orongo und AkuAhivi). Ich wandere auf den größten Krater der Insel und danach Besichtigung von Orongo, der Kultstätte des Vogelmann-Kultes. Dieser löste die Kultur der Moais ab. König für ein Jahr wurde derjenige, der als erster ein Ei von einer kleinen Insel zurückbrachte.
Am Nachmittag ein Vortrag über die Pisco-Fehde, den Nationalgetränken von Peru und Chile. Am Abend treffen wir Chris, den Botaniker aus Wien, zum Abendessen.

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10.4.-12.4. Seetage

Nach den 2 Tagen mit viel Programm, geht es jetzt ruhig bis zum nächsten Felsen im Nirgendwo weiter.
10.4.
einige Vorträge, zu Mittag Käsekrainer, Bratwurst, Klobasse, Weißwurst, Apfelstrudel und Linzer Torte am Pooldeck. Am Abend Cocktailempfang für jene Gäste, die schon einmal mit Silversea gereist sind (eh fast alle) und Dinner mit der Leiterin des Expeditionsteam. Sie beschrieb Ihren Job wie eine Schuldirektorin. 12 Lehrer, 7 sonstiges Personal und 180-200 Schüler in allen Entwicklungsstufen.
11.4.
Uhr wieder eine Stunde zurückgestellt. Entspannung am Pool. Zu Mittag Rib-Eye Steak am Pool-Grill. Am Abend Nachspeisenbuffet am Pool und Poolparty. Der Seniorenclub rockt.
12.4.
Uhr wieder eine Stunde zurückgestellt.Vortrag über die Meuterei auf der Bounty. Hoffentlich spielen Wind und Wellen mit, damit wir morgen an Land gehen können. Heute ist Minimond (erdentfernter Vollmond)

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13.4. Adamstown, Pitcairn Inseln

Pitcairn. Hier landeten die Meuterer von der Bounty mit den entführten Tahitianer. Sie verbrannten die Bounty und blieben. Hohe Wellen und viel Wind. Zuerst versuchte der Kapitän einen anderen Landeplatz, wo es aber noch schlimmer war. Rückkehr zum Originalankerplatz. Schiff so gedreht, dass der Ausstieg in die Zodiacs etwas geschützter war. Eine Einheimische erzählte uns inzwischen vom heutigen Leben. In einem wilden Ritt mit dem Zodiac zum Landeplatz. Wanderung zum höchsten Punkt (347m) der Insel. Fish and Chips im Gemeindesaal. Danach wilder Ritt zurück. Da die Wellen morgen noch höher sein werden, beschloss der Kapitän weiterzufahren.

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14.4. Seetag statt Adamstown, Pitcairn Inseln

Da heute keine Landung in Adamstown möglich ist, sind wir gestern schon abgefahren. Wetter ist schön. Wir werden es uns gut gehen lassen. Es gibt Vorträge und vielleicht gehen wir Bridge spielen.

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15.4.-17.4. Seetage

15.4.
Vortrag über die Besiedelung des Südpazifiks. Es begann vor ca 40000 Jahren von Taiwan aus. In den Bildern gibt es einige Screenshots vom Vortrag. Dann noch etwas über Navigation der Polynesier, die Registrierung fürs Schnorcheln und Übernahme der Ausrüstung. Vortrag über Palmen und wie man eine Kokosnuss öffnet. Recht kurzweiliger Tag, der mit Wiener Schnitzel endet.
16.4.
Vortrag über Manta-Rochen und Denisovans. Navigationsworkshop und Vorstellung des Programmes für die Marquesas.
17.4.
Uhr um eine halbe Stunde zurückgestellt. Vorträge über Haie und den tropischen Regenwald. Da wir von Pitcairn früher weggesegelt sind, kommen wir schon heute nach Nuku-Hiva. Das ist die nördlichste der Marquesas. Zodiac-Cruise in der Bucht von Hatiheu.

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18.4. Nuku Hiva, Marquesas Inseln

Heute haben wir uns getrennt. Gernot ging auf eine 4-Stunden Wanderung zu anderen Buchten und am Nachmittag zu den archäologischen Stätten. Grete ging gleich zu den archäologischen Stätten und dann zu einer Tanzvorführung und Vorstellung heimischer Früchte.

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19.4. Hiva Oa & Tahuata, Marquesas Inseln

19.4. Tahuata
Tahuata war die erste Insel der Marquesas, die von spanischen Seefahrer um ca 1520 entdeckt wurden. Am Morgen Zodiac-Cruise entlang der Küste. Inklusive tropischer Regenschauer. Dann an Land und Fahrt zu einem Aussichtspunkt. Rundgang im Dorf. Die Kirche wurde für Ostern geschmückt. Kunsthandwerk, viel Musik und die Früchte der Insel zum kosten.
19.4. Hiva Oa
Nach einem Spaziergang von der Landungsstelle um die Bucht herum in den Ort, Besichtigung des Paul Gauguin-Museums, des Hauses von Jaques Brel und des Friedhofes mit deren Gräbern.

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20.4. Fatu Hiva, Marquesas Inseln

Die letzte und südlichste – vielleicht auch die schönste – Insel der Marquesas. Eine Tour über die Berge (der Pass auf 680m) in eine andere Bucht und zurück. Tanz- und Musikvorführung.

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21.4. Seetag

Uhr um 30 Minuten zurückgestellt. Sind jetzt 12 Stunden hinter Österreich. Entspannung und Verarbeitung der Eindrücke der vergangenen drei Tage.

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22.4. Rangiroa, Tuamotu-Archipel

Das erste Atoll. Am Morgen Schnorcheln, dann Kayak, dann Strand. Aber es gibt hier auch Weinbau!!

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23.4. Tahiti (Papeete), Gesellschaftsinseln

23.4. Papeete
Hauptstadt von Französisch Polynesien aufmerksam Insel Tahiti. 140 der 180 Passagiere fahren nach Hause. 190 sind dazugekommen. Vormittag kleine Rundfahrt mit Museum von Norman Hall, dem Autor von ‚Die Meuterei auf der Bounty‘.Dann zu der Bucht, in der alle europäischen Entdecker gelandet sind. Am Nachmittag durch die Stadt (ca 270000 Einwohner). Viel Verkehr. Nach 23 Tagen der Ruhe sehr ungewohnt.

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