| Datum | Ort |
| 15.2. | Rio de Janeiro, Brasilien |
| 16.2. | Seetag |
| 17.2. | Salvador de Bahia, Brasilien |
| 18.2. | Seetag |
| 19.2. | Seetag |
| 20.2. | Fortaleza, Brasilien |
| 21.2. | Seetag |
| 22.2. | Seetag |
| 23.2. | Amazonas |
| 24.2. | Santarem, Brasilien |
| 25.2. | Boca de Valeria, Brasilien |
| 26.2. | Manaus, Brasilien |
| 27.2. | Manaus, Brasilien |
| 28.2. | Manaus, Brasilien |
| 29.2. | Parintins, Brasilien |
| 1.3. | Amazonas |
| 2.3. | Seetag |
| 3.3. | Ile Royale, Franz. Guyana |
| 4.3. | Seetag |
| 5.3. | Bridgetown, Barbados |
15.2. Rio de Janeiro
Letzter Tag in Rio. Ausflug in den Tijuca Nationalpark. Hier gab es 500 Kaffeeplantagen mit 60000 Sklaven. 1850 wurden die Gebäude und Kaffeepflanzen entfernt und der Regenwald wieder hergerichtet. Man hatte Angst um die Wasserversorgung von Rio. Schöne Wanderung. Passend zum Regenwald gab es auch starken Regen und daher auch Nebel. Die Sicht vom „Chinese View“ war dementsprechend. Die Strände waren heute leer und in Ipanema gab es hohe Wellen, was die Surfer gefreut hat. Jetzt geht es in Richtung Norden zum nächsten Stopp in Salvador de Bahia. Aber vorher gibt es morgen einen Seetag zum Ausruhen.
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16.2. Seetag
Ruhiger Seetag, nach langer Zeit wieder Bridge spielen. Am Abend elegant angesagt. Gute Show eines tollen Sängers mit Liedern von Nat King Cole

17.2. Salvador de Bahia
18.2. Seetag
Ein regnerischer und nicht so heißer Seetag mit den üblichen Aktivitäten wie Stretching, Bridge, Tanzen, Kochen und lesen.
19.2. Seetag
20.2. Fortaleza
21.2. Seetag
Wolkenverhangener Tag mit Sprühregen und relativ kühl. Unerwartet, aber angenehm nach der Hitze von Fortaleza. Wir haben den ganzen Vormittag Bridge gespielt. Spezielles Abendessen und eine gute Show.

22.2. Seetag
Heute wieder bewölkt und zwischendurch etwas Regen. Leider gab es am späten Vormittag einen Unfall mit einem Crewmitglied, der in eine Maschine geraten ist. Wir fuhren mit maximaler Geschwindigkeit in Richtung des nächsten Hafen. Um 17 Uhr kam ein Hubschrauber, der den Schwerverletzten abtransportierte. Alle sind sehr betroffen.
23.2. Amazonas
Bei strömenden Regen, Gewitter und Nebel Einfahrt in den Amazonas. Nach Überquerung des Äquators Ende des Regens und die Sonne kam heraus. Die Ufer sind noch zu weit entfernt, um Tiere zu sehen. Der Fluss ist 6400 km lang und hat 11000 Zuflüsse, Mündung ist 250 km breit. Noch 40 km nach der Mündung ist Süßwasser. Nach der Trockenheit 2023 hat er sich wieder gefüllt.
24.2. Santarem
1800 km zum Meer, 300000 Einwohner, besiedelt seit 8000 Jahren. In Santarem fließt der Tapajos (ein Klarwasserfluss) in den Amazonas (ein brauner Schlammfluss). Einige Kilometer verbinden sich die beiden Flüsse nicht. In Santarem endet eine 1800 km lange Straße aus dem Süden, auf deren rechten Seite der Regenwald abgeholzt wurde, um minderwertige Sojabohnen anzupflanzen, die nach China und in die USA zur Erzeugung von Futtermittel exportiert werden. 2 Jahre Ernte , dann ist der Boden zu nichts mehr zu gebrauchen. Nur mehr Gras und Kühe. Durch das billige Rindfleisch änderten sich die Ernährungsgewohnheiten der hiesigen Bevölkerung von Fisch und Gemüse auf Rindfleisch und Salz. Bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit hier nicht gerade die gesündeste Ernährung. Die Lebenserwartung ist auch um 5 Jahre gesunken.
Wir hatten eine Bootsfahrt auf einem kleinen Fluss und am Nachmittag eine Wanderung in einem Nationalpark.
25.2. Boca de Valeria
Der Fluss Valeria mündet hier in den Amazonas. Der kleine Ort hat ungefähr 80 Einwohner, eine Kirche, eine alte und eine neue Schule mit je einem Klassenzimmer. Es ist üblich, dass Gäste und Crew Sachen in der Schule abgeben. Die Häuser sind auf Stelzen gebaut. Derzeit fehlen um die 3 Meter auf die normale Wasserhöhe zu dieser Zeit. Im Jahr kommen 10 Kreuzfahrtschiffe. Da werden dann mit den kleinen Booten, die manchmal etwas undicht sind, Fahrten zu Nebenarmen und kleinen Seen gemacht. Ist ein kleiner Zuverdienst.
26.2. Manaus
2.4 Millionen Einwohner. Liegt am Rio Negro. Nach Manaus fließt dieser relativ kalte Fluss in den Amazonas. Auf 6 km verbindet sich das Wasser nicht. Manaus ist für sein Opernhaus berühmt, das in der Zeit des Kautschuk-Booms am Beginn des 20. Jhdt. fällt. Damals sind auch viele Paläste und Villen gebaut wurden. Die Geschichte des Gummis ist ein Auf und Ab. Reichtum und Scheitern lagen knapp beisammen. Jetzt ist die Stadt der Sitz vieler Montagefirmen.
Am Vormittag waren wir in der Stadt unterwegs. Märkte, die Oper, die Häuser aus der Zeit des Kautschuk-Booms am Beginn des 20. Jhdt
Am Nachmittag mit dem Boot hinaus zum Amazonas, wo der Rio Negro mündet. Das braune Wasser des Amazonas und das schwarze Wasser des Rio Negro vermischen sich nur sehr langsam. Danach zum einem See. Mit einem kleinen Boot nahe zu den schwimmenden Grasflächen, damit wir Vögel aus der Nähe beobachten konnten. Auch Riesenwasserlilien gibt es.
Am Abend gab es im Opernhaus ein kleines Konzert mit Werken brasilianischer Komponisten (klassisch und modern)
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27.2. Manaus
Heute Vormittag mit einem Boot den Rio Negro flussaufwärts, dann in einen Seitenarm. Hier gibt es viele „floating houses“ (Privathäuser, Restaurants, Ferienwohnungen) und auch die Liegeplätze großer Privatjachten.
Dann noch einmal in einen kleinen Fluss. Danach Wanderung durch den Regenwald mit vielen Erklärungen. Feuer machen, welche Früchte genießbar sind, wie man einen Unterschlupf und Tierfallen baut und schnell auf einen Baum kommt.
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28.2. Manaus
Letzter Tag in Manaus. Wieder Fahrt mit dem Boot den Rio Negro flussaufwärts. Durch die engste Stelle mit 1 km Breite und 140 Meter Tiefe. Zu Besuch eines kleinen Dorfes des Stammes der Tatuyo. Zu sehen war das tägliche Essen. Eine Art Brot aus Tapioka, frittierte Ameisen, eine Kräutersuppe, eine pikante Fischsuppe und gegrillter Fisch. Wir konnten alles verkosten. Es war köstlich. Besonders der Tambaqui (auf deutsch schwarzer Pacu). Danach gab es noch eine Tanzvorführung mit Elementen aus dem mehrtägigen Fest anlässlich Mann-/Frauwerdung.
Dann ein letztes Mal durch die „goldene Brücke“.
Wir verlassen den Rio Negro und fahren am Amazonas wieder ostwärts.
29.2. Parintins
Letzter Landgang in Brasilien. In Parintins findet jedes Jahr Ende Juni das dreitägige Boi-Bumba-Festival statt. Dafür gibt es ein eigenes Stadion, das Bumbodromo, mit 35000 Plätzen. Es wird eine lokale Legende vom auferstandenen Ochsen zelebriert. Es ist auch ein Wettkampf zwischen zwei Teams, den roten (Garantido) und den blauen (Caprichoso). Jedes Team hat 2 1/2 Stunden Zeit, seine Version der Legende zu erzählen. Amazonische Folklore , indigene Kultur und moderne brasilianische Rhythmen sind die Bestandteile. Wir hatten eine Vorführung im Camp der Garantidos. In der Stadt selbst ist vieles auf rot/blau getrimmt. Auch die lokalen Fahrradtaxis, mit denen wir zum Gelände fuhren, sind rot/blau.
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1.3. Amazonas
2.3. Seetag
Wir haben den kaffeebraunen Amazonas verlassen und sind nun im blauen Wasser des Atlantik nach Norden unterwegs. Üblicher Seetag. Stretching, Bridge, Kochen.
3.3. Ile Royale
Wir sind in Frankreich. Die aus drei Inseln (Salut, St. Josephe, Diable) bestehende Inselgruppe war von 1853-1954 eine Strafkolonie. Von den 70000 Gefangenen starben 50000 auf der Teufelsinsel. Wir haben die Insel Ile Salut besucht, auf der die Verwaltung, die Wohnhäuser des Wachpersonals usw. waren. Es gibt auch einen eigen Kinderfriedhof, weil viele an Malaria oder Gelbfieber gestorben sind. Die Teufelsinsel ist gesperrt. Der Roman Papillon und der gleichnamige Film spielt hier. Politische Gefangene wurden auf der Teufelsinsel begraben, die anderen in einem Sack ins Meer geworfen.
4.3. Seetag
Bridge, Tanzen.
5.3. Bridgetown
Letzter Tag des 4. Teils unserer Reise. Am Vormittag eine Busfahrt und Besuch eines der sieben Signalhügel der Insel, einer alten Kirche, eines botanischen Gartens und des berühmten Ortes Bathsheba an der wilderen Ostküste.
Am Abend ging es dann zu einem Polospiel und Abendessen.