Südamerika-Teil2

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DatumOrt
17.1.Pisco, Peru
18.1.Seetag
19.1.Arica, Chile
20.1.Seetag
21.1.Seetag
22.1.Coquimbo, Chile
23.1.Valparaiso, Chile
24.1.Valparaiso, Chile
25.1.Seetag
26.1.Puerto Montt, Chile
27.1.Seetag
28.1.Chilenische Fjorde
29.1.Punta Arenas, Chile
30.1.Garibaldi Fjord
31.1.Ushuaia, Argentinien
1.2.Seetag
2.2.Seetag
3.2.Seetag
4.2.Buenos Aires, Argentinien
5.2.Buenos Aires, Argentinien

17.1. Pisco

Letzter Tag in Peru. Im Hafen von Pisco mit dem Namen „Jose de San Martin“, einer der beiden Unabhängigkeitskämpfer von Peru aus Argentinien. Der andere war Simion Bolivar aus Venezuela. Nachdem die Gegend von Pisco 1535 erobert wurde, gibt es bereits seit 1550 Weinbau. Trotz Wüste und ohne Regen. Aber Flüsse von den Anden brachten Wasser. Der Wein war zu süß, so wurde Brandy daraus gemacht. Der Pisco. Nationalgetränk ist der Pisco Sour (Limettensaft, Zuckersirup, Eiweiß und Pisco). Schmeckt herrlich leicht, nach dem dritten spricht man fließend Japanisch, sagen die Einheimischen. Beim schweren Erdbeben von 2007 wurde die Orte hier fast zur Gänze zerstört. Der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. Fisch, Landwirtschaft und Tourismus sind die wichtigsten Einnahmequellen. Anchovis wird in die ganze Welt exportiert. Die Peruaner essen keine Anchovis.

Heute haben wir uns vormittags wieder getrennt. Grete flog mit einem Kleinflugzeug über die berühmten Nazca-Linien, ich war mit einem Boot bei der Inseln Ballestas, den peruanischen Galapagos. Am Nachmittag hatten wird gemeinsam einen Ausflug auf die Halbinsel Paracas. Kalte, windige Wüste umgeben vom kalten Pazifik.

NAZCA
Ein sensationeller Flug in einer 10sitzigen Cessna vom Flughafen von Pisco. Nach 40 Minuten kamen die ersten Linien, die voraussichtlich nicht von den Nazcas, sondern den viel früheren Paracas stammen. Anschließend sahen wir die Bewässerungssysteme in der Stadt Nazca, die noch immer sehr gut erhalten sind und auch benutzt werden. Der Flug war sehr anspruchsvoll, denn der Kapitän drehte sehr schnelle Kurven, damit sowohl die rechte, als auch die linke Seite am Fenster die Figuren sehe und fotografieren können. Aber den ersten Gäste wurde bereits nach der 3. Kurve schlecht. Meditatives Atmen hat geholfen. So konnte ich den Flug auch genießen. Es war ein sehr schönes Erlebnis.

Ballestas-Island
Insel mit tausenden Vögeln und südamerikanischen Seelöwen. Früher wurde hier Guana in großen Mengen abgebaut.

Paracas National Reseve
Riesige Halbinsel, die nur aus Wüste (Ausläufer der Atacama-Wüste) besteht. Windige Strände.

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18.1. Seetag

Heute wieder ein ruhiger Seetag mit den üblichen Aktivitäten. Stretching, Bridge, Tanzen, Kochen, Vorträge. Heute ein paar Fotos unserer Kabine, die immerhin für 71 Nächte unser Zuhause ist.

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19.1. Arica

Arica, Stadt mit 300.000 Einwohnern in sehr sehr trockenen Norden Chiles. Bis 1880 war die Gegend peruanisch und weiter im Süden bolivianisch. Im Salpeterkrieg vergrößerte sich Chile um fast ein Drittel. Bolivien verlor seinen Seezugang. Arica ist heute der Haupthafen für Boliviens Importe/Exporte, zum Beispiel Soja. Es gab auch eine Bahnstrecke in das 4500 Meter hohe La Paz.
Auf dem Felsen El Morro weht die größte Fahne Chiles, um an den „glorreichen“ Sieg zu erinnern.
Es ist aber auch ein historischer Ort. Es wurden gut erhaltenen Mumien, die 8000 Jahre alt sind, gefunden.

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20.1. Seetag

Weiter Richtung Süden der Nordküste Chiles entlang. Stretching, Bridgekurs, Kochkurs untertags und am Abend eine Pre-Dinner Show, Cocktail, Abendessen mit Jazzmusik, ….

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21.1. Seetag

Heute wolkenverhangener Himmel. Wir machen alkoholfreien Tag. Zum Stretching und Bridgekurs haben wir es geschafft. Auch den Vortrag über den morgigen Landgang. Da geht es schon um 1/2 8 los. Daher heute nur noch ein Konzert eines Geigers und ein leichtes Abendessen.

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22.1. Coquimbo

Coquimbo – der Ort des stillen Wassers – liegt in einer Bucht südlich der Atacama Wüste. Durch den Humboldt-Strom kommt viel kühle Feuchtigkeit hier an. Sehr oft Nebel über der Stadt, aber kein Regen seit einem Jahr. Nördlich von Coquimbo bei La Serena geht das Elqui-Tal Richtung Anden. Links und rechts trockene Berge. Im Tal wird Gemüse und Obst angebaut. Der Stausee ist derzeit nur zu 3% gefüllt. Je weiter man reinfährt, kommen Zitrusfrüchte und Wein dazu. Der größte Teil der Trauben wird zu Pisco verarbeitet. Es werden 5 Traubensorten verwendet, eine davon ist „Muscadel Austria“. Die Straße in das Tal hinein wird „Ruta de las Estrellas“ genannt, wegen der Observatorien, die es hier gibt. Im Hauptort des Tales Vicunia hatten wir eine Piscoverkostung in einer Kooperative. Hier wurde auch die Literaturnobelpreisträgerin Gabriela Mistral geboren, die sehr verehrt wird. Nach dem Rückkehr zum Hafen machten wird noch einen Spaziergang zum Fischmarkt und in das Englische Viertel.

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23.1. Valparaiso

Valparaiso empfängt uns mit dem im Sommer üblichen Nebel. Und es hat in der Früh 13 Grad. Unser Ausflug ist dem Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda gewidmet. Wir besichtigten sein einem Schiff nachempfundenen Haus südlich von Valparaiso an einem eher wilden Strand. Danach Glas Wein und Empenadas in einem alten Hotel mit schöner Aussicht. Als Abschluss das Haus von Neruda in Valparaiso. Leider durften in beiden Häusern im Inneren keine Fotos gemacht werden. Viele, auch skurille Sammlerstücke und architektonische Besonderheiten. Dann haben wir auf eigene Faust die Grafitti Valparaisos erkundet. Die Stadt hat 42 Hügeln. 2 davon haben wir geschafft.

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24.1. Valparaiso

Wieder Nebel in der Früh. Heute Besuch von zwei Weingütern des Casablanca-Valleys. Sauvignon Blanc, Chardonney, Camenere und Syrah. Gleich nach den Hügeln von Valparaiso verschwand der Nebel und es war sommerlich warm. Für den Wein passt es gut. In der Nacht ist es kalt und feucht, am Tag warm. Gegen Frost im September, Oktober werden kleine Windräder eingesetzt.

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25.1. Seetag

Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang ging es dann durch den Nebel. Ruhiger Tag mit Stretching, Bridgekursen und Lesen.

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26.1. Puerto Montt

Der Tag beginnt wieder mit Nebel, dann aber ein herrliches Wetter und warm. Wir sind im chilenischen Seenbezirk. Puerto Montt die Hauptstadt. Montt war ein chilenischer Präsident. Wir fuhren nach Norden nach Puerto Varas. Varas war der Innenminister von Montt. Außer Seen gibt es noch 4 Vulkane und Wasserfälle. Puerto Varas ist ein Tourismusort. Ein bisschen wie Zell am See. Die Gegend wurde nach der Unabhängigkeit Chiles um ca. 1850 von Einwanderern aus Deutschland, dann Österreich und abschließend aus dem jetzigen Tschechien bevölkert. Heute noch gibt es eine deutsche Schule. Unser Guide erzählte uns von den zwei Gruppen an Schülern zu seiner Zeit. Die kleineren schwarzhaarigen Spanier/Mapuche und die großen blonden Deutsch/Mapuche. Die Mapuche waren das hier lebende Volk.
Abschließend sind wir noch alleine zum Fischmarkt (Video).

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27.1. Seetag

Sonniger Seetag mit rauer See. Circa 5 Meter hohen Wellen. Stretching, Bridgekurs, Gin-Mixkurs mit Negroni und Pink Flower.

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28.1. Chilenische Fjorde

Heute fahren wir durch Fjorde. Aussicht auf die Berge Patagoniens. Hat ungefähr 10 Grad. Programm für heute ist Bridgekurs und fotografieren.

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29.1. Punta Arenas

„Platz des Sandes“. Südlichste Großstadt der Welt (ca 150000 Einwohner) an der Magellanstrasse. Nach der Unabhängigkeit Chiles gegründet. Reichtum kam Ende des 19. Jhdt. Als Anlaufpunkt der Schiffe zwischen Pazifik und Atlantik, Kohle für die Schiffe sowie Schafzucht. Ganz anders als die anderen Küstenstädte Chiles viele schöne Gebäude aus dieser Zeit.
Am Vormittag besuchten wir das Fuerte Bulnes, die erste Besiedelung von Chilenen in dieser Gegend mit einer Wanderung entlang der Küste.

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30.1. Garibaldi Fjord

letzter Tag in den chilenischen Gewässern. Durch einen Kanal Richtung Ushuaia, Argentinien. Links und rechts Berge mit vielen Gletschern. Am Ende des Garibaldi-Fjord ein mächtiger Gletscher bis zum Meer hinunter.
Am Abend kommen wir in Ushuaia an. Zur Begrüßung kommt eine Folkloregruppe an Bord, die traditionelle Tänze wie Zamba, Chacarera und Malambo tanzen werden.

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31.1. Ushuaia

Südlichste Stadt der Welt (80000 EW) auf der Insel „Terra del Fuego“ – Feuerland. Die Insel gehört Chile und Argentinien. Die Anden verlaufen hier von West nach Ost und sind nicht, wie sonst üblich, die Grenze zwischen Chile und Brasilien. Am Ende der Insel verschwinden die Anden im Meer und kommen erst wieder in der Antarktis heraus. Ushuaia ist Ausgangspunkt für Antarktis-Reisen. Normalerweise ein sehr regnerischer und windiger Ort. Wir hatten Glück, Sonnenschein und fast Windstille. Wanderung in einem Tal mit Hochmoor, Wäldern und Ausblick auf die Ausläufer der Anden. Im Sommer wird hier gewandert, im Winter Schneeschuhwandern, Langlaufen, Schlittenfahren mit Huskies und ein Berg mit Alpinski.
Um Ushuaia zu besiedeln, wurden ab 1960 Montagefabriken angesiedelt, die hohe Löhne zahlten. Jetzt ist auch der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle.

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1.2. Seetag

Wir verlassen Feuerland und fahren Richtung Buenos Aires. Stretching , Bridgekurs und als Einstimmung Tanzkurs mit Tango Argentino.

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2.2. Seetag

Weiter geht es Richtung Norden. Vormittag Nebelsuppe, dann Sonnenschein. Es wird wärmer. Das übliche Programm mit Bridgekurs, Tanzen, Kochkurs.

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3.2. Seetag

Sonniger Tag.

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4.2. Buenos Aires

Nach dem üblichen Vormittagsprogramm – Stretch, Bridge, Tanzen – kamen wir am späten Nachmittag in Buenos Aires an. Am Abend dann Dinner und Tango-Show im Viertel San Telmo.

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5.2. Buenos Aires

Wir sind mit dem Shuttle-Bus Richtung Zentrum gefahren und dann zu Fuß durch die Stadt. Es gibt noch viele schöne Gebäude aus der Hochblüte Anfang 20. Jahrhundert. Am Abend gibt es eine Rundfahrt „Buenos Aires bei Nacht“.

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