| Datum | Ort |
| 1.1.-4.1. | Fort Lauderdale, Florida |
| 5.1. | Key West, Florida |
| 6.1. | Seetag |
| 7.1. | Cozumel, Mexico |
| 8.1. | Seetag |
| 9.1. | Seetag |
| 10.1. | Panamakanal |
| 11.1. | Seetag |
| 12.1. | Seetag |
| 13.1. | Seetag |
| 14.1. | Salaverry, Peru |
| 15.1. | Lima, Peru |
| 16.1. | Lima, Peru |
1.1.-4.1. Fort Lauderdale
Der erste Teil ist geschafft. Wir sind in Montreal (siehe erstes Video). In Montreal gab es bereits die US-Immigration. Ohne Anstellen, ich war in 2 Minuten fertig, bei Grete hat es länger gedauert. Hatte Probleme beim Abnehmen der Fingerabdrücke. Flug nach Fort Lauderdale pünktlich, Koffer kam auch an und Taxi wartete schon. Im Moment JetLag. Wird sich bessern.
2.1., Dienstag. Strandspaziergang zum Sonnenaufgang. Ein Bootstrip auf den Wasserwegen in Fort Lauderdale. Stadt mit vielen Wasser, Megajachten, Riesenvillen und einem netten Zentrum direkt an einem kleinen Fluss.
3.1., Mittwoch. Strandspaziergang, Frühstück und dann zum Pre-cruise-Hotel der Kreuzfahrt (Four Seasons). Uns gab man im letzten Stock die größte Suite. Am Abend Galadinner im Bonnet-House, eines der wenigen historischen Gebäuden in einem wunderschönen Park mit Teich, aber ohne Alligatoren
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5.1. Key West
Der erste heiße Tag. Trolleyfahrt und danach Spaziergang durch den alten Teil von Key West. Little White House, Hemingway, südlichster Punkt der USA. Relaxen am Pool. Cocktailempfang mit dem Kapitän aus Italien. Italienisches Abendessen. 2 herrliche Cocktails als Abschluss. Und wir sind nicht die einzigen Österreicher an Bord.
6.1. Seetag
Wir wollten eigentlich das Schiff näher erkunden. War aber dann keine Zeit. Vortrag über den morgigen Stop in Cozumel, Bridgekurs, Spanischkurs, Tanzkurs (Merengue). Da bleibt nicht viel Zeit über. Daher heute nur ein paar Fotos vom Frühstück und Mittagessen.
7.1. Cozumel
Am Vormittag schnorcheln. Am Nachmittag ein Ausflug um die Insel herum mit Stopps and einem eher wilden Strand, den Mayaruinen von San Gervasio und ein Besuch bei einem „alten“ Maya-Dorf mit Tanz und Schokoladeverkostung (100% Schokolade vermischt mit Honig der hier lebenden Minibienen – ein Traum).
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8.1. Seetag
Es ist 07:30, sitze am Balkon und bearbeite die Bilder von gestern. Grete geht Stretching. Danach Bridgekurs, Spanisch, Kochkurs, Vortrag über die Urgeschichte Südamerikas. weitere Vorträge gäbe es über Kaffee, das Verhältnis von Konsumenten und Markenware, sowie über Mordfälle aus Sicht eines Richters. Aber man kann nicht alles haben. Eventuell schaffen wir heute die Abendshow.
9.1. Seetag
10.1. Panama Kanal
11.1. Seetag
12.1. Seetag
13.1. Seetag
Letzter Seetag bevor es einige Landgänge gibt. Noch einmal Stretching. Privattrainer, da wir nur zu zweit waren. Bridgekurs, Tanzkurs. Vorträge über Lima/Callao und eines Archäologieprofessors über peruanische Völker und wie man aus den Gräbern Rückschlüsse auf das Leben und die Kultur ziehen kann.
Heute nur ein paar Fotos vom Schiff.
14.1.- Salaverry
Nach 6 Seetagen wieder Boden unter den Füssen. Wir haben uns heute aufgeteilt und jeder ein altes Volk besucht. Am Nachmittag waren wir noch gemeinsam in Trujillo.
Die Tempel der Sonne und des Mondes.
Der Tempel der Sonne und des Mondes wurden erst 1998 archäologisch ausgegraben. die beiden Tempel stehen sich gegenüber, in einem Abstand von ca. 500 m. der Sonnentempel ist noch unter Schutt (man hat einige Grabstätten bisher gefunden), sonst schaut es aus wie ein Hügel aus besonderer Erde. Es gibt also noch genug zu tun für die Archäologen in Peru. Die Tempel waren nur Stätten für Zeremonien, gewohnt haben hier nicht einmal die Priester. Sie wurden gebaut in der Zeit der Mochos. 70-800 nach Christus. Mochos waren sehr weit entwickelt. In der Stadt zwischen den beiden Tempeln lebten ca. 20.000-30.000 Menschen. Schrift hat man keine gefunden, aber viele Keramikbehälter mit Malereien und Keramikfiguren. Außerdem gibt es im Tempel des Mondes lange Reliefs , mit Darstellungen ihres Kults und des Lebens. Aber die meisten Erkenntnissen kommen von den Keramikvasen, Trinkgefäßen usw. Sie hatten leider auch den Kult der Menschenopfer. Das weiß man aus Gräbern und von Keramik. Es waren immer Männer bis 24 Jahre. Ziemlich schauerlich die Darstellungen. Aber sehr interessant, wie sich die Kulturen in der gesamten Welt vor 1500 Jahren entwickelten.
Bei den Mochos waren die Frauen den Männern im Rang gleichgestellt. Man hat ein Grab einer Frau mit sehr reichen Grabbeigaben aus Gold, Silber und Keramik gefunden, die darauf hinweisen, dass diese einen sehr hohen Rang hatte. Die Frau war sehr stark tätowiert und man konnte die noch sehr gut erkennen.
Ruinen von Chan Chan.
Die Chimu lebten von ca. 700 bis 1400 in Nordperu an der Küste. Sie wurden von den Inkas ausgerottet. Die Stadt Chan-Chan war riesig. Ein Palast von insgesamt 10 wurde archäologisch freigelegt und ist zugänglich. Sind 0.7 Prozent der Fläche von Chan-Chan. es gab insgesamt 140 Wasserreservoirs. Die Inkas haben die Wasserleitungen zerstört. Damit konnte niemand mehr hier leben.
Trujillo
Drittgrösste Stadt in Peru mit ca 800000 Einwohnern. Gott sein Dank war Sonntag und der Verkehr einigermaßen erträglich. Viele Einheimische waren am Meer.
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15.1. Lima
Nach einem ruhigen Vormittag mit Bridgekurs, Kochen und Vorträgen sind wir mittags in Lima angekommen. Am Nachmittag machten wir einen Bootsausflug auf vorgelagerte Inseln. Auf Palomino gibt es Humboldt-Pinguine und südamerikanische Seelöwen.
Am Abend fand in Callao ein Event für die Reisenden, die die ganze „Grand Voyage“ machen, statt. Mit Pisco Sour , peruanischer Musik und Volkstänze und ein Abendessen.
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16.1. Lima
Lima, Hauptstadt von Peru. 12 Millionen Einwohner in 34 Bezirken. Größter Hafen Südamerikas und wir mitten drin. Hunderte LKW’s warten auf Be- oder Entladen. Im Schiff links von uns wird seit gestern mit drei Kränen Sand auf LKW verladen. Der Verkehr ist ein Wahnsinn, die Fahrweise genauso.
1535 wurde Lima von Francisco Pizarro gegründet. Im selben Jahr errichteten die Dominikaner einen Convent, den wir heute besuchten. 1550 wurde die Universität, die zweitälteste nach Mexico in Südamerika, gegründet.
Immer wieder Erdbeben und Wiederaufbau. Einige der besten Restaurants der Welt sind in Lima, aber auch viel Armut. Der letzte Regen fiel 1970.
Peru hat 33 Mio Einwohner, in letzter Zeit einige korrupte Präsidenten, wunderschöne Landschaften, kulturelles Erbe aus 9000 Jahren und 3800 Kartoffelsorten.
Bei unserem Ausflug besuchten wir das Convento Santo Domingo (siehe Video), das koloniale Zentrum von Lima und die Villa der Familie Aliaga, eines Mitstreiters von Pizarro. Diese Famile ist jetzt in 17. Generation in Lima. Danach am Pazifik im noblen Bezirk Miraflores im „Park of Love“.